Der Patch 3.1 für WoW wirft seine Schatten vorraus und wird von Todesritter-Spielern nicht unbedingt als willkommen betrachtet. Es sieht so aus, als würde Blizzard seine erste Heldenklasse radikal “nerfen”.
Noch gibt es tägliche Änderungen auf den öffentlichen Testrealms (PTR), doch weist auch Gamona bereits auf die radikalen Einschnitte hin.
Meiner Erfahrung nach werden die Tests noch etwa 2-3 Wochen fortgeführt, bis der recht umfangreiche Patch auf die Realms gelangt.
Aktuelle 3.1 PTR Patchnotes
An diesem Wochenende findet die “Open Beta” von The Chronicles of Spellborn statt. Wer im Moment von WAR oder WotLK die Schnauze voll hat, kann sich hier anmelden und sich bis Montag dieses, auf der Unreal3-Engine basierende, MMO einmal genau anschauen. Den 3 GB großen Beta-Client gibt es hier zum Download.
Fast eine Woche ist die WoW-Erweiterung Wrath of the Lich King nun auf dem Markt und feiert Rekorde bei den Verkaufszahlen. Einige, selbsternannte Pro-Gamer hatten das neue 80er Level-Cap bereits nach 2 Tagen erreicht und äußern die selben Bedenken, die ich beim Spielen meines Level 71 Hexenmeisters auch verspüre: WotLK ist zu leicht und zu monoton!
Die Unmengen an neuen Quests (bei denen man häufiger als zuvor nervige Questitems in seinem Inventar suchen muß) sind teilweise langatmig und nach dem selben Prinzip, wie es bei WoW schon immer war. Der neue Kontinent “Nordend” hat zwar eine einmalige Atmosphäre bekommen, doch wirkt das Spiel mit seiner angestaubten Grafik-Engine im Vergleich zu modernen MMOs mittlerweile recht billig und kitschig.
Irgendwie geht für mich die Ära der MMORPGs langsam, aber sicher zuende, wenn nicht bald wichtige, neue Innovationen in dem Spiele-Genre Einzug halten. Platzhirsch WoW hat zwar einen riesigen Vorsprung, doch wird es auf dem Markt nun deutlich enger, denn die ersten ernstzunehmenden, kostenlosen Free2Play-Konkurrenten, wie das deutsche Runes of Magic, verlassen bald den Beta-Status.
In den aktuellen NVIDIA-Treibern für Windows sind ab dieser WHQL-Version die PhysX-Komponenten des aufgekauften Herstellers Ageia enthalten.
Grafikkarten der Serien GeForce 8×00, 9×00 sowie die neue 200er Serie können die PhysX-Erweiterungen damit in der eigenen Hardware beschleunigen und dürften so einige Spiele in neuem Glanz darstellen.
Für Neugierige und Enthusiasten hat NVIDIA ein “Force Within – Power Pack” geschnürt, welches neben einigen Technologie-Demos auch eine Vollversion des PhysX-Spiels Warmonger enthält. Hier kann man das Pack oder die Einzelkomponenten herunterladen.
Nach dem erfolgreichen Release von Warhammer Online, darf ich auch einmal meine zukünftige Gilde vorstellen: Militia Draconis.
Da wir ja nun definitiv als potentielle Terroristen gelten, und unseren eigenen, geheimen Jargon pflegen, kann ich mal sagen:
WTF n00b? du bist voll verskilled! Hat dir deine Mama nicht beigebracht INT zu skillen?
Oder kaufst du dein Equip bei KIK?
Jetzt um 23:40 Uhr beginnt sich der Datenbankserver etwas zu beruhigen und einige Leute bekommen nach vielen Stunden nun ihre Berechtigung, den WAR-Patcher anzuschmeissen.
Wiedereinmal keine Glanzleistung seitens GOA, ein MMORPG zu einem störungsfreien Beta-Start zu verhelfen. Diese Probleme sind in der Spielergemeinschaft allerdings nicht unbekannt, da es beim MMO Dark Age of Camelot (DAoC) des öfteren verpatzte Patches und Addon-Starts gegeben hat.
Heute um 8:30 Uhr werden die Konto-Seiten für Warhammer Online geöffnet und tausende Beta-Tester dürfen die Realms des zukünftigen MMORPG-Überfliegers antesten, indem sie den begehrten “Key” aus den Pre-Order-Packs eingeben.
Wer noch keinen Schlüssel für die “Open Beta” besitzt, kann sein Glück auf http://www.fileplay.net/keys/warhammer probieren.
Es wird spannend …
Der potentielle WoW-Killer Warhammer Online: Age of Reckoning holt tief Luft, um es am Release-Tag so richtig krachen zu lassen. Ein erstaunlich hochwertiger Trailer versüßt einem die Wartezeit bis zur Open-Beta am 07. September und wirft seine Schatten vorraus.
Ein niedliches, japanisches MMORPG namens Florensia hat seine Beta-Tore geöffnet und wartet sogar bereits mit einem deutschen Server auf. Das über einen Item-Shop finanzierte Spiel kommt ohne monatliche Kosten für die Gamer daher und macht aus dem Stand einen sehr guten Eindruck.
Die Flagship Studios, Macher von Hellgate: London, haben am Samstag stillschweigend ihren Geschäftsbetrieb eingestellt und alle Mitarbeiter entlassen.
Damit ist nun völlig unklar, was mit Hellgate: London passieren wird. Wird das Spiel zu einer ähnlichen Online-Leiche, wie Asheron’s Call 2 im Jahre 2005?