20 Tote und über 500 zum Teil schwerverletzte Menschen sind die traurige Bilanz der höchstwahrscheinlich letzten Loveparade. Von den psychischen Nachwirkungen der Leute, die der Massenpanik entfliehen konnten, ganz zu schweigen.
Die armselige Pressekonferenz am Sonntag und gegenseitige Schuldzuweisungen der Veranstalter, Sicherheitsbehörden, der Stadt Duisburg und den Investoren treiben einem den Schaum vor den Mund. Viele Versäumnisse, Fehlplanungen und Profitgier der einzelnen Stakeholder haben zur grössten Katastrophe in der Geschichte der Musik-Festivals geführt.
Für die extrem unterdimensionierten Zugangs- und Fluchtwege, sowie die wahnsinnig dilettantische Kapazitätsplanung des Festival-Geländes gibt es keine Entschuldigung. Wenn man bedenkt, dass die Veranstaltung nur mit 7,5 Millionen € abgesichert war und die “heisse Kartoffel” der Verantwortung nun nur schnellstmöglich weitergereicht wird, kommt mir das kalte Grausen.
UPDATE: Interessant ist ein Artikel vom Februar 2009 in RP-Online.
Hin und wieder höre ich ja gerne NDH. Und da machen z.B. “Rammstein” im Moment mehr Musik für andere Märkte als für Deutschland. Besonders frisch und hörenswert empfinde ich ja immernoch “Eisbrecher“:
The Prodigy melden sich nach 5 langen Jahren furios zurück! Das neue, krass-coole Album der Cyberpunk-Pioniere ist für mich als Geek natürlich ein Pflichtkauf:
Wie krass “The Prodigy” wirklich sind, zeigt sich in folgendem Video:
Seit Ewigkeiten war ich gestern einmal wieder mit einem Kumpel im Kino: Krabat. Die sorbische Sage spielt zur Zeit des dreißigjährigen Krieges und ist recht düster. Nachdem das dunkle Geheimnis des Meisters nach etwa 80 Minuten gelöst ist, wird der Film etwas merkwürdig, aber bleibt einigermaßen in der Spur.
Wenn man von Anfang an Musik, wie ASP – Krabat verwendet hätte, wäre dieses Werk noch authentischer!
Ich hab vor ein paar Tagen ein nettes Geschenk von fx-radio.de bekommen, da ich das Startjahr des WGT (Wave Gothic Treffen in Leipzig) richtig auf das Jahr 1992 datieren konnte.
Mein Geschenk war ein hammergeniales Album von The Murderous Mistake. Wer Industrial und EBM gepaart mit erwachsenen Beats und ausgeprägter Gitarre mag, sollte da definitiv zugreifen!