Premiere hat zu hoch gepokert
Es ist schon erstaunlich, wie arrogant Unternehmen der Content-Industrie davon ausgehen, dass man mit Geld alles regeln kann. So auch der deutsche Pay-TV-Anbieter Premiere, welcher sich bei der Vergabe um die Übertragungsrechte der deutschen Fussball-Bundesliga selbst mit dem höchsten Gebot nicht durchsetzen konnte, da man die Free-TV-Spielzusammenfassung in der ARD Sportschau zwangsweise auf 22:00 Uhr verschieben wollte.
Tja, verzockt würde ich sagen!
Da hilft jetzt auch kein Murren von Vorstandsvorsitzendem Kofler, sondern nur ein klares Statement an die vielen Abonenten, die sich Premiere nur wegen den Sportereignissen zugelegt haben. Zum Glück kann man die vorhandene Dekodertechnik weiter nutzen, wenn man aus seinem Premiere-Vertrag rauskommt und zum jetzigen Rechteinhaber Arena wechselt.