Heute hat Steve Jobs also das iPad vorgestellt. Ich bezweifle mal ganz dreist die Aussage von Apple, daß dieses Gerät eine neue Ära einleiten wird, wie damals das iPhone.
Einige Randdaten:
- 1 GHz ARM-Prozessor aus eigener Fertigung
- 16-64 GB Flash-Speicher
- 9,7″ TFT-IPS-Display mit 1024 x 768 Pixeln Auflösung und kapazitivem Multitouch
- 802.11n WLAN, Kompass, Bluetooth, Sound, Mikro und Beschleunigungssensoren
- 3G-UMTS lieferbar in den nächsten Monaten
- Preis: $499 aufwärts
Klingt für mich als Nerd nicht sonderlich attraktiv. Jedes 300-Euro-Netbook kann mehr als diese verdonglete Apple-Design-Unterlegscheibe!
Ein wirklich witziger Hack von “gejailbreakten” iPhones dürfte im Moment für Aufregung sorgen. Denn beim “Jailbreaken” des Smartphones wird der SSH-Dienst im Hintergrund mit einem Standard-Passwort aktiviert.
Und wenn man nicht daran denkt, das Passwort zu ändern: Gotcha!
Ich finde die Idee von Apple, 2 x 500 GB Platten, eine Core-2-Duo CPU, NVidia-Grafik und 4 GB RAM in ein “Mac mini”-Gehäuse zu pressen nicht sonderlich innovativ, besonders wenn solch ein Gerät als “Server” vermarktet werden soll. In ein 1HE Standard-19-Zoll Gehäuse passen wesentlich bessere Komponenten zu einem wesentlich besseren Preis.
Quelle: Heise Newsticker
Viele meiner Kumpels und Arbeitskollegen bestellen sich derzeit fleißig das iPhone 3G zusammen mit den Knebelverträgen bei T-Mobile. Leider stören mich einfach zu viele Dinge am iPhone, so daß ich ersteinmal bei meinem sieben Jahre alten Nokia 6310i (Made in Germany) bleiben werde:
Keine Möglichkeit das iPhone als UMTS-Modem zu nutzen
Keine Möglichkeit das iPhone als Speichermedium zu nutzen
Akku nur durch den Hersteller austauschbar
Zwang zur Verwendung der iTunes-Software
Merkwürdiges Software-DRM
Stylisches, aber empfindliches Gehäuse
Vielleicht gibt es ja bald einen Knall und Google veröffentlicht Android, wie sie es mit Chrome gemacht haben.
Das iPhone ist vom Stapel in Deutschland …
Und nun? Was fangen wir Deutschen mit einem Mobiltelefon an, welches zwar hübsch aussieht und innovativ zu bedienen ist, doch aber nicht die Leistungsmerkmale der aktuellen Smartphones von Sony Ericsson oder Nokia bereitstellen kann.
Klare Antwort: Für eine merkwürdige Mischung aus Handy, MP3-Player und mobiler Surfstation ist das iPhone mit den angebotenen, obligatorischen T-Mobile-Tarifen von 49 bis 89 Euro nicht besonders günstig. Auch fehlen die für Europa wichtigen UMTS-Eigenschaften, sowie der gängige, europäische MMS-Standard für Bildernachrichten.
Ich behalte erstmal meine Nokia-Funken!
Seit gestern ist klar: das iPhone von Apple kommt am 9. November 2007 für 399€ nach Deutschland. Exklusiver Provider wird T-Mobile.
Nicht schlecht, aber auch nicht überragend, da dem iPhone weiterhin die UMTS-Fähigkeit fehlt. Die Konkurrenz schläft nicht und bietet bereits Smartphones in ähnlicher Preislage mit UMTS und ohne Flatrate-Knebelverträge an. Zum Beispiel: Nokia N81
Fazit: Kulthandy, aber kein Technologie-Wunder
Ich muss ja zugeben, ich bin am 01.12.06 etwas schwach geworden im Apple Store und habe mir ein Macbook Core 2 Duo 2.0 mit 80er Platte und 1 Gig RAM genehmigt!
Ein sehr ordentliches Gerät, wie ich finde, welches als zweite Macbook-Generation mit den aktuellen Core 2 Duo Mobilprozessoren von Intel ausgestattet ist. Vier Megabyte L2-Cache beschleunigen die zwei CPU-Kerne intern über die altbackene FSB-Architektur zum Höhepunkt, welcher für Notebooks derzeit überhaupt möglich ist!
Leider ist die integrierte Intel-Grafik-GPU immernoch zu schwachbrüstig, um halbwegs aktuelle Spiele wie “World of Warcraft” zu spielen. Im MacOS X Betriebsmodus werden ca. 30 FPS erreicht, im Windows-XP-Bootcamp durch wesentlich optimiertere Treiber bis zu 60 FPS.
Wer in naher Zukunft beabsichtigt, sich Apple-Hardware zuzulegen, sollte unbedingt am morgigen Freitag, den 01.12.2006, mal in den Apple Store hineinschauen.
Apple könnte, ähnlich der USA-Rabattaktion zum Erntedankfest, teilweise hohe Preisnachlässe gewähren!
Seit heute sind die deutschen Endkundenpreise für Microsoft’s Windows Vista bekannt geworden. Beim Online-Händler Amazon bekommt man die feature-reichste Vista-Version für läppische 549 Euro!
Und das ist NUR ein Betriebssystem! Keine Entwicklungsumgebung, keine Hardware … einfach nur eine schnöde DVD mit Lizenzaufkleber und einem schmalen Handbuch!
Für 30 Euro mehr gibt es beim gleichen Online-Händler ein schönes Stück Hardware inklusive einem genialen Betriebssystem und einer anständigen Entwicklungsumgebung.
Da wird man doch irgendwie nachdenklich, oder?
Es ist nach einigen Gerüchten nun offiziell! Die neueste Generation Apples Hochleistungs-Workstation heisst nun “Mac Pro” mit zwei Intel Woodcrest Prozessoren. In der Standard-Ausstattung hat das neue Flaggschiff nun zwei 2.66 GHz Dual-Xeons an Board, welche mit 1 GB DDR2-RAM auskommen müssen.
Zur Grundausstattung gehören desweiteren eine 250 GB SATA-Platte und GeForce 7300 GT Grafik, welche recht unterdimensioniert gegenüber einem PC erscheint.
Mit ansonsten kläglicher Hard- und Softwarebeilage kostet der neue Stern am Apfelhimmel stolze 2.449 Euro! Sicherlich genug, um sich zwei hochperformante PCs leisten zu können!
Fazit: Daumen runter, so schade es ist!
[Update]: http://www.heise.de/newsticker/meldung/76520