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Vierzylinder

Die Marketing-Maschine der beiden großen Prozessorhersteller funktioniert tadellos: Jeder PC, der heute etwas auf sich hält, ist nun von Werk aus mit einem Quad-Core ausgestattet, welcher durchschnittlich mit 2,4 bis 2,8 GHz getaktet wird.

Was bringt so ein “Vierzylinder” im Vergleich zu einem schnelldrehenden 2-Zylinder-Moppedmotor… ähh … Dual-Core Prozessor mit mehr als 3 GHz Takt?

Die Antwort: Für Normalanwender, Gamer und Programmierer schonmal rein garnichts. Die geringe Threadkomplexität heutiger Programme und die bisher geringen Optimierungen für Parallelverarbeitung lassen Programme auf den Vier-Kernern sogar langsamer ablaufen. Aufwändigeres Speicher- und Cachemanagement sowie begrenzte FSB- oder Hypertransport-Kapazitäten spielen da nun zusätzlich mit rein. Die einzigen Anwendungen die massives Parallelrechnen erlauben sind Grafik- und Videoprogramme.

Fakt ist, daß Intel selbst im Höhenflug der Quad-Cores, einen neuen Dual-Core auf den Markt wirft: Mit 3,5 GHz soll der neue “Drehteufel” E8700 im C2D-Design werkeln. Wahrscheinlich aber als einer der Letzten seiner Art …

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