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Neues Unwort

Das neueste Unwort, welches ich heute in meiner Stammkneipe aufgeschnappt habe ist: Gaskanzler. Damit ist wohl unser Ex-Bundeskanzler Schröder gemeint, welcher nicht nur im Vorstand des russischen “Gasriesen” Gazprom sitzt, sondern sich auch im britisch-russischen Ölkonzern TNK-BP breit macht.

Da die 20 Mrd. Kubikmeter Gas in den deutschen Untergrundspeichern nun durch den kalten Winter langsam dahinschwinden und wir bei 59% Füllstand angelangt sind, frage ich mich, ob ich mir nicht vorsorglich einen Katalytofen samt 11 kg Propan-Flasche anschaffen sollte. Hmm, vielleicht sogar 2-3 Flaschen. Bei rund 200 Gramm Propan-Verbrauch pro Stunde wären das rechnerisch rund 2-4 Tage Heizleistung pro Flasche bei einem Preis von etwa 13 Euro. Eigentlich kein schlechter Deal.

Wenn aber wirklich die Versorgung Europas mit dem wertvollen Energieträger Erdgas zusammenbrechen sollte, haben nicht nur Privathaushalte mit der Kälte zu kämpfen, sondern auch Spitzenlast- und Blockkraftwerke auf Gasturbinen-Basis bekommen große Probleme.

Ich hoffe nicht, daß es zu so einem Szenario kommen wird. Doch haben wir das bei der Finanz- und Weltwirtschaftskrise auch schon gehofft. Es könnte einen sehr kalten März geben.

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