Eiszeit
Wir haben fast Mitte März und der Winter hat die Nordhalbkugel noch fest im Griff. Rekordverdächtige Schneemengen sind seit Dezember 2009 selbst im Norden Deutschlands ein gegenwärtiges Bild. Schneeschaufeln und Auto enteisen sind anscheinend die neuen Freizeitbeschäftigungen geworden.
Ist das der Beginn eines neuen Maunderminimums oder gar einer neuen Eiszeit?
Fakt ist, daß unser Zentralgestirn (in Nerd-Kreisen auch liebevoll “Sonne” genannt) derzeit eine extrem geringe Aktivität aufweist. Kaum Sonnenflecken und ein derart schwaches, solares Magnetfeld, wie es seit Aufzeichnungsbeginn noch nicht registriert wurde.
Jedem dürfte klar sein, daß man fossile Brennstoffe nicht ungestraft wieder in CO2 umwandeln darf ohne Einfluß auf das Weltklima zu nehmen. Treffen eine – durch solare Inaktivität hervorgerufene – Kaltzeit und die hausgemachte Klimaerwärmung aufeinander haben wir also genau das, was wir im Moment erleben: Einen scheißlangen Winter und einen kühlen, verregneten Sommer. Vor riesigen Gletschern brauchen wir in absehbarer Zeit aber noch keine Angst zu haben.